Teil 3, Rileys Architekturströmung ohne Einheit

Der Schleier ist der Schlüsselbegriff in Rileys Position zur Transparenz und Transluzenz. Doch leider ist seine Beschreibung zur Funktionsweise eines Schleiers nicht ganz so eindeutig. Ein Annäherungsversuch: (…vorher) Riley legt in seinem Aufsatz, im Rahmen des Ausstellungskataloges zur Ausstellung Light…

Teil 3, Taylors Interface

Auf dem assoziativen theoretischen Fundament Rileys baut Mark C. Taylor seine These zu Transparenz und Transluzenz auf. Was Riley in Form von Durchsicht und Schleier getrennt hat, will Taylor nun wieder zusammenfügen. Dazu bedient er sich eines kunstvollen theoretischen Konstrukts….

Teil 3, Taylor, eleganter Unsinn?

Die aufgezeigten Fehler in der These Taylors erscheinen einigermassen offensichtlich. Wie war es also möglich, dass dies sowohl Taylor selbst, als auch der renommierten Zeitschrift Arch+, in der sein Aufsatz abgedruckt wurde, nicht auffiel? (…vorher) Um der Antwort auf diese…

Teil 4, Etymologie der Durchsicht

Wie wir gesehen haben, ist der Diskurs zur Transparenz und Transluzenz ein einziges Hin und Her zwischen den verschiedenen Auslegungen der Wortbedeutung. Dabei bewegt alle Autoren die Spannung zwischen Verhüllung und Übersicht, zwischen Eindeutigkeit und Mehrdeutigkeit. Die Suche nach einer…

Teil 4, Funktionsweise der Durchsicht

Die Etymologie hat uns keine klärenden Einsichten beschert. Transparenz und Transluzenz sind dem Alltagsgebrauch nach nur wage definiert. Beschäftigen wir uns als Nächstes mit der Wirkungsweise der beiden Phänomene. (…vorher) Die Frage die sich uns vordringlich stellt, ist wie sich…

Teil 4, Nicht-Erscheinung und Rand

Transparenz haben wir, im Unterschied zur Transluzenz, als frei von diffusem Lichtdurchlass definiert. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich ist die Transparenz frei von jeglicher optischer Eigenschaft. (…vorher) Ob man den Durchblick hat, ist weniger vom sauber geputzten…

Teil 4, Die Realität besteht aus Mischformen

Die Schwierigkeit die Begriffe Transparenz und Transluzenz sinnvoll einordnen zu können, liegt an der Differenz zwischen der theoretischen Eigenschaft und dem realen Material, von dem sie abgeleitet ist. Wer Architekturtheorie auf einem optischen Phänomen aufbauen will, muss sich zwingend auch…

Teil 4, Das Gitter

Die transparente Fläche haben wir bereits von ihren Rändern und den opaken, trübenden Teilen unterschieden. Ganz ähnlich wie solche getrübten und gerahmten Oberflächen funktionieren Gitter und gelochte Oberflächen. Wie aber sind diese zu verstehen? Sprechen wir hier berechtigterweise von Transparenz?…

Teil 4, Die Vielfalt der Gesamtwirkung

Wie im vorletzten Beitrag angedeutet, liegt das tatsächliche Potenzial aller besprochenen optischen Eigenschaften in ihrer Kombination und Orchestrierung. Nach dem nun die wichtigsten Ideen und Thesen zur Transparenz und Transluzenz besprochen worden sind, soll der Versuch einer Katalogisierung unternommen werden….

Teil 4, Ermöglichend

Bis anhin haben wir von den verschiedenen optischen Phänomenen gesprochen, als hinge ihre Wirkungsweise alleine von den Eigenschaften des Materials ab. Diese Sichtweise ist nicht falsch, aber auch nicht ganz richtig. (vorher…) Wir haben es im voran gegangenen Beitrag bereits…