Teil 2, Addition und Fluktuation

Auch die Transparenz basiert auf Bewegung. Daher liegt die Frage nahe, ob hier dieselben Mechanismen am Werke sind wie beim Sehen in Bewegung. Gibt es auch beim Phänomen der Transparenz ein Gesamteindruck und eine Beziehung unter den Teilen? (…vorher) Wie…

Teil 2, Zweidimensionale Betrachtung

1963 veröffentlichen Robert Slutzky und Colin Rowe ihren Aufsatz Transparency Part I, der in Folge im innerarchitektonischen Diskurs, hohe Wellen schlägt. (…vorher) Rowes und Slutzky’s Kritik an Siegfried Giedions Transparenzbegriff und die damit einhergehende These zweier unterschiedlicher Transparenzarten findet schliesslich…

Teil 2, Der untiefe Raum

Der Begriff des „untiefen Raumes“ steht am treffendsten für Rowe und Slutzkys Theoriekonstrukt und deutet zugleich dessen wesentlichste Mängel an. (…vorher) Einen Grossteil ihrer Arbeit verwenden die beiden Autoren darauf eine möglichst direkte Übertragung künstlerischer Verfahren auf die Architektur zu…

Teil 2, Hoesli Übertragung in den Raum

In Bernhard Hoeslis Kommentar erschliesst sich uns, im Vergleich zu den beiden Hauptaufsätzen, eine weitaus verräumlichtere Sicht auf die „Transparenz im übertragenen Sinn“. Im Kern seiner Auslegung des Begriffes steht der Raum als zentrale Voraussetzung: (…vorher) „Transparenz entsteht immer dort,…

Teil 3, Transluzenz

Bei verschiedenen Autoren aus jüngerer Zeit erscheint Transparenz in einem ganz anderen Licht als in der Beschreibung der bisher besprochenen Theoretiker. Sie entspringen dem architektonischen Schaffen Mitte der Neunzehnneunzigerjahre und beziehen sich auf eine gänzlich unterschiedliche philosophische Basis. (…vorher) Die…

Teil 3, Operative Transparenz

Im Gegensatz zu Vidlers philosophischem Interesse an der Transluzenz zeigt Matthias Loebermann in seinem Aufsatz Operative Transparenz (1) einen bauspezifischen Zugang zum Begriff. (…vorher) Loebermann hat die Neuerungen im Fassadenbau im Sinn, wenn er für die Anwendung der Transparenz in…

Teil 3, Operative  Transparenz vs. Transparenz

Das Problem mit der operativen Transparenz liegt in der Bewegung. Die Wandelemente und Paravents müssen verschoben werden um eine Veränderung in der Wahrnehmung zu bewirken. (…vorher) Der Effekt den Loebermann beschreibt entsteht durch das Umbauen von flexiblen Wandelementen. Massive Platten…

Teil 3, Rileys Schleier

Die These Terence Rileys (Siehe auch 173) haben wir schon kurz angedeutet. Er vollzieht eine Abkehr von der reinen Durchsicht und spricht stattdessen von Schleiern und in diesem Zusammenhang auch über die Transluzenz. Nach der Auslegeordnung der verschiedensten Positionen zur…

Teil 3, Rileys Architekturströmung ohne Einheit

Der Schleier ist der Schlüsselbegriff in Rileys Position zur Transparenz und Transluzenz. Doch leider ist seine Beschreibung zur Funktionsweise eines Schleiers nicht ganz so eindeutig. Ein Annäherungsversuch: (…vorher) Riley legt in seinem Aufsatz, im Rahmen des Ausstellungskataloges zur Ausstellung Light…

Teil 3, Taylors Interface

Auf dem assoziativen theoretischen Fundament Rileys baut Mark C. Taylor seine These zu Transparenz und Transluzenz auf. Was Riley in Form von Durchsicht und Schleier getrennt hat, will Taylor nun wieder zusammenfügen. Dazu bedient er sich eines kunstvollen theoretischen Konstrukts….