Die Sichtbarkeit der Substanz

Für Baudenkmale fordert Bernhard Furrer die Erhaltung der Substanz. Was er im Vorbeigehen  auch fordert, ist die Sichtbarkeit des Denkmals (1). Die Sichtbarkeit ist aber das Gegenteil des Palimpsests. (…vorher) Für Furrer ist die materielle Substanz nur die halbe Miete….

Gestalterische Freiheit

In Givisiez haben die Architekten ihre Inspiration aus dem Bestand gezogen und sind zumindest geometrisch nahe am ursprünglichen Bild des Hauses geblieben. Mit einer klaren Palimpseststrategie wäre dieses gestalterische Resultat möglich gewesen, aber aus anderen Gründen. (…vorher) Für die kompromisslose…

Konzeptuelle Zusammenhangslosigkeit

Das Palimpsest in Reinform angewandt, sucht keine gestalterische Verbindung zum Bestand. Weder strebt es eine Weiterschreibung noch einen bewussten Gegensatz an. Es sucht die Begründung ihrer Lösungen einzig aus den Anforderungen und gestalterischen Perspektiven der aktuellen Zeit. (…vorher) Wenn das…

Lacaton und Vassal, Gestalt über Board

Lacaton und Vassal haben einen ganz eigenen Zugang zur Architektur. Die Erscheinung ihrer Bauten bewegt sich zwischen dem Ausdruck von Provisorien und einfachen Nutzbauten. Dennoch haben sie etwas besonderes an oder in sich, das der Klärung bedarf. (…vorher) In einem…

Lacaton und Vassal, Maison Latapie

Das Konzept des Maison Latapie könnte banaler nicht sein und ist dennoch die Verkörperung einer bahnbrechenden Architekturphilosophie. Es lohnt sich diesen Erstling etwas genauer zu betrachten. (…vorher)  Das kleine Einfamilienhaus setzt sich aus zwei aneinandergestellten Volumen zusammen. Das eine ist…

Lacaton und Vassal, Die andere Seite der Medallie

Es darf als grosse Leistung anerkannt werden, den Einfluss auf das eigene Werk einzuschränken und den Bewohnern, bis zu einem gewissen Grad, die Freiheit über die Gestalt der Architektur zu überlassen. Allerdings lassen sich Freiheiten auch missbrauchen. Eine Tatsache, die…

Lacaton und Vassal, Verschwendung

Verschwendung und Nachhaltigkeit passen gefühlsmässig nicht gut zusammen. Lacaton und Vassal vereinen aber gerade diese Themen bewusst in ihren Werken. In vielen Projekten verfolgen sie die Strategie der Volumenverdoppelung und proklamieren den Raumgewinn als Form des Luxus. (…vorher) Einer Zielsetzung…

Lacaton und Vassal, Non-Design?

Lacaton und Vassal behaupten ihre Bauten von Innen heraus zu entwickeln. Die formale Gestaltung liege nicht in ihrem Fokus. Sie sei vielmehr ein Nebenprodukt ihrer Entwurfsstrategie. Aber stimmt das auch wirklich? Kann man es sich verkneifen im Prozess zu gestalten?…

Lacaton und Vassal, Gestaltung unterhalb des Radars

Die Architektur von Lacaton und Vassal wird vielfach unter dem Aspekt der kostengünstigen Raumverdoppelung und der industriellen Bauweise diskutiert. Das alleine erklärt aber noch nicht, weshalb ihre Arbeiten ein so grosses Echo auslösen. (…vorher) Mit dem gestalterischen Kanon haben wir…

Lacaton und Vassal, Läden und Schiebetore

Der gestalterischen Anteile an Lacaton und Vassals Gebäuden sind unauffällig. Zurückhaltend designte Elemente, welche sich nahtlos in die Industriearchitektur einfügen, aber eben doch mehr sind als diese, heben ihre Werke vom Zweckbau ab. (…vorher) Ein Beispiel für den gestalterischen Willen…