Teil 2, Formen der Durchdringung

Teil 2, Formen der Durchdringung

Beide Autoren, Kepes und Moholy-Nagy, verwenden den Transparenzbegriff in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen. Es ist daher auch nicht ganz leicht, eine einheitliche Vorstellung darüber zu gewinnen, was das Wesen der Transparenz für sie ausmacht. (…vorher) Kepes zum Beispiel baut seine Überlegungen…

Teil 2, Klarheit und Mehrdeutigkeit

Teil 2, Klarheit und Mehrdeutigkeit

Moholy-Nagy’s Verständnis von Transparenz scheint den Glasarchitekturen näher zu sein. Für ihn bedeutet Durchsichtigkeit Übersicht und Klarheit. In seiner Zukunftsvision für die Stadt nennt er Transparenz in einem Zug mit Sauberkeit und Hygiene (1). Auf die Architektur bezogen stellt Transparenz…

Teil 2, Simultaneität und Gesamteindruck

Teil 2, Simultaneität und Gesamteindruck

Als Beispiel einer simultanen Darstellung werden oftmals Picassos Werke angefügt. In seinen Bildern verschmelzen verschiedene Ansichten der Figuren in einem Ganzen, sodass die Rückseite, Profil- und die Frontalansicht gleichermassen zur Darstellung gelangen. Nun stellt sich die Frage, wie wir diese…

Teil 2, Sehen in Beziehungen

Teil 2, Sehen in Beziehungen

Diese Gesamtwirkung ist nicht der einzige Effekt der bewegten Wahrnehmung. Ebenso wichtig ist die Beziehung der einzelnen Teile untereinander. Moholy-Nagy schreibt dazu: (…vorher) „The abstract artists, the neoplasticists, suprematists, and constructivists discovered that in the efforts of the cubists not…

Teil 2, Addition und Fluktuation

Teil 2, Addition und Fluktuation

Auch die Transparenz basiert auf Bewegung. Daher liegt die Frage nahe, ob hier dieselben Mechanismen am Werke sind wie beim Sehen in Bewegung. Gibt es auch beim Phänomen der Transparenz ein Gesamteindruck und eine Beziehung unter den Teilen? (…vorher) Wie…

Teil 2, Zweidimensionale Betrachtung

Teil 2, Zweidimensionale Betrachtung

1963 veröffentlichen Robert Slutzky und Colin Rowe ihren Aufsatz Transparency Part I, der in Folge im innerarchitektonischen Diskurs, hohe Wellen schlägt. (…vorher) Rowes und Slutzky’s Kritik an Siegfried Giedions Transparenzbegriff und die damit einhergehende These zweier unterschiedlicher Transparenzarten findet schliesslich…

Teil 2, Der untiefe Raum

Teil 2, Der untiefe Raum

Der Begriff des „untiefen Raumes“ steht am treffendsten für Rowe und Slutzkys Theoriekonstrukt und deutet zugleich dessen wesentlichste Mängel an. (…vorher) Einen Grossteil ihrer Arbeit verwenden die beiden Autoren darauf eine möglichst direkte Übertragung künstlerischer Verfahren auf die Architektur zu…

Teil 2, Hoesli Übertragung in den Raum

Teil 2, Hoesli Übertragung in den Raum

In Bernhard Hoeslis Kommentar erschliesst sich uns, im Vergleich zu den beiden Hauptaufsätzen, eine weitaus verräumlichtere Sicht auf die „Transparenz im übertragenen Sinn“. Im Kern seiner Auslegung des Begriffes steht der Raum als zentrale Voraussetzung: (…vorher) „Transparenz entsteht immer dort,…

Teil 3, Transluzenz

Teil 3, Transluzenz

Bei verschiedenen Autoren aus jüngerer Zeit erscheint Transparenz in einem ganz anderen Licht als in der Beschreibung der bisher besprochenen Theoretiker. Sie entspringen dem architektonischen Schaffen Mitte der Neunzehnneunzigerjahre und beziehen sich auf eine gänzlich unterschiedliche philosophische Basis. (…vorher) Die…

Teil 3, Operative Transparenz

Teil 3, Operative Transparenz

Im Gegensatz zu Vidlers philosophischem Interesse an der Transluzenz zeigt Matthias Loebermann in seinem Aufsatz Operative Transparenz (1) einen bauspezifischen Zugang zum Begriff. (…vorher) Loebermann hat die Neuerungen im Fassadenbau im Sinn, wenn er für die Anwendung der Transparenz in…